Fahrzeuge

Fiat 500

Winziges Postkarten-Stadtauto, gemacht für enge Bastionstore und Fotos

Stadtauto

Parkt, wo sonst nichts mehr passt, ideal für Aufenthalte mit Standort in Kotor, Perast oder Budva.

Auf einen Blick

Sitze
4
Getriebe
Schaltgetriebe
Kraftstoff
Benzin
Gepäck
1 Taschen
Kofferraum
185 L
Verbrauch
52 mpg

Für wen ist dieses Auto geeignet?

Ein oder zwei Reisende, die in Kotor, Budva oder Herceg Novi wohnen, wo die Parkplätze knapp und die Wege kurz sind.

  • Alleinreisende
  • Kurze Stadtaufenthalte
  • Fotografen

Beste regionale Nutzung

Das einzige Auto, das wirklich in die Seitengassen oberhalb des Seetors von Kotor passt. Ein Begleiter für Fotografen: Schiebedach offen auf der Aussichtsstraße zur Leiter von Kotor, Kofferraum gerade groß genug für eine Stativtasche.

Der Fiat 500 auf Montenegros Straßen

Hinter dem Steuer

Der Fiat 500 mit dem 1,0-Liter-Mildhybrid-Dreizylinder ist in vielerlei Hinsicht eher eine Postkarte als ein Auto. 70 PS sind nach jedem Maßstab bescheiden, das Fünfgang-Schaltgetriebe hat kurze Wege und ist leicht hakig, und das Mildhybrid-System glättet eher das Start-Stopp, als sinnvolle Leistung hinzuzufügen. Was er stattdessen bietet, sind 3.571 mm Länge, ein Wendekreis kaum größer als der eines Fahrrads und ein Innenraum, der jedes andere Auto übergewichtig wirken lässt. Der Federungskomfort ist auf rissigem Asphalt straff, der Geräuschpegel oberhalb von 90 km/h hoch, und die Sitzposition ist aufrecht und einladend statt sportlich. Er ist ein Auto, gebaut, um irgendwo fotogen geparkt zu werden.

Auf Montenegros Straßen

Montenegro belohnt den 500 an ganz bestimmten Stellen. Die mittelalterlichen Perimeterstraßen von Kotor, die Gassen zwischen Seetor und Trg Od Brašna, die technisch Anwohnerfahrzeugen erlaubt sind, sind in einem 500 so befahrbar wie fast in keinem anderen Auto der Flotte. Die niedrigen, von Steinmauern gesäumten Gassen von Perast, die Uferpromenade in Prčanj, der schmale Aufstieg zur Altstadt von Stari Bar: alles trivial einfach. Weniger geeignet ist er für die Haarnadeln Kotor–Lovćen (70 PS verlieren oberhalb von 800 m schnell an Schwung), für die Bar-Autobahn (ab 120 wird Windgeräusch dominant) und für die lange Piva-Canyon-Passage, auf der ein Dreizylinder eine Stunde am Stück hörbar arbeitet.

Platz und Beladung

Der 185-Liter-Kofferraum ist genau so klein, wie er klingt: ein Handgepäckkoffer in Kabinengröße oder ein Tageseinkauf für zwei beim Voli oder ein einzelner Rucksack und eine Strandtasche für Plavi Horizonti. Das Umklappen der Rückbank verdoppelt das Volumen mehr als, eliminiert aber Mitfahrer; in der Praxis ist der 500 ein Zwei-Personen-Auto mit symbolischen Rücksitzen, die für Taschen taugen. Er nimmt keinen Kinderwagen, kein Paar Ski und keine zwei Tauchausrüstungen auf. Für Paare mit leichtem Gepäck, häufig Hotel zu Hotel mit Wäschereistopps, ist er brauchbar; für alle, die für wechselhaftes Wetter packen, nicht.

Küstenstraße am Meeresufer in der Nähe der Hügel
Die Küstenstraße oberhalb der Bucht, kurze Etappen zwischen Aussichtspunkten sind genau dort, wo der 500 hingehört.

Beste Strecken für dieses Auto

Der 500 gehört dem Paar, das vier Tage in der Altstadt von Kotor verbringt, einen Tag nach Perast und Risan und einen Tag nach Njeguši und Cetinje tourt, Distanzen unter 80 km pro Tag, Parken stets eine Hürde, Sprit kein Thema. Er passt zu Kreuzfahrtpassagieren, die für einen Tagesausflug vom Hafen von Kotor mieten und ein Erlebnis ebenso wollen wie einen Transport. Er funktioniert auch für Alleinreisende, die über eine Woche kurze Küstenhüpfer zwischen Herceg Novi, Tivat und Budva machen. Er funktioniert nicht für Flughafentransfers mit Gepäck aus Podgorica, nicht für Bergtouren und nicht für Routen, die anhaltendes 120-km/h-Reisetempo einschließen.

Praktische Hinweise

Der Verbrauch liegt bei sanfter Fahrweise bei rund 5 L/100 km, was den 35-Liter-Tank etwas ausgleicht, man tankt häufiger als in anderen Autos hier. Das Parken ist der ganze Sinn: Die Buchten an den Bastionen in Kotor, der Rand der Fußgängerzone in Budva und die gestufte Stadt von Herceg Novi öffnen sich bei 3,57 m alle. Porto Montenegro parkt ihn als nette Kuriosität kostenlos per Valet. Der Wintereinsatz oberhalb von Kolašin ist nicht ratsam, das Auto hat wenig Federweg, sommerlastige Reifen und keine Traktionskontroll-Philosophie, die auf Schnee hilft. Die Sommerklimaanlage ist in der kleinen Kabine ausreichend und kühlt schnell, gerade weil das Volumen winzig ist.

Das Fazit

Wählen Sie den 500, wenn Ihr Montenegro kurz, küstennah, fotogen und öfter geparkt als gefahren ist. Verzichten Sie darauf für alles, was Berge, Distanz oder mehr als ein Handgepäckstück pro Person einschließt.

Vollständige Spezifikation

Im Innenraum

  • Kompakte Größe
  • Einfaches Parken
  • Schiebedach
  • Bluetooth
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